IBD-DACH

ARBEITSGEMEINSCHAFT
IBD D-A-CH

Als Arbeitsgemeinschaft (AG) im Bereich der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (IBD) der Länder Österreich, Schweiz und Deutschland verfolgt IBD D-A-CH die Bündelung von gastroenterologischen Interessen in diesem überwiegend deutschsprachigen Raum. Die AG IBD-D-A-CH will sich mit der Entwicklung und Umsetzung von dreiländerübergreifenden Studien- und Versorgungskonzepten auch gerade im Hinblick auf die wissenschaftliche Nachwuchsförderung im IBD-Bereich nachhaltig positionieren. Junge Kolleginnen und Kollegen sollen so frühzeitig auf eine wissenschaftliche Karriere vorbereitet werden.
Dabei zielen die Versorgungskonzepte insbesondere auf ein modernes Kommunikations- und Qualitätsmanagement unter Einsatz mobiler Systeme ab. Berufseinsteiger werden unmittelbar in Studienkonzeptionen einbezogen, die sie selbstständig klinisch wie auch praxisorientiert umsetzen. Zur Umsetzung wurden innerhalb von IBD D-A-CH zunächst zu Versorgungskonzepten und zu klinischen Studien aus ambitionierten jüngeren Wissenschaftlern und Nachwuchskräften themenbezogene Projektgruppen gebildet. Diese jungen Projektgruppen sind länderübergreifend in einer „Task force“ besetzt und werden durch Tutoren begleitend unterstützt. Kurze Studienlaufzeiten, eine leichte Dokumentation, low budgets und ein internetorientiertes Management schaffen Transparenz und sind kennzeichnend für die Projekte. Diese Merkmale unterstreichen eine anwenderfreundliche Wissenschaft in der Medizin.

IBD D-A-CH
IN DISCUSSION

Die Ergebnisse und neue Zielsetzungen werden auf der jährlichen Tagung „IBD D-A-CH in discussion“ präsentiert und diskutiert. Die Arbeitsgemeinschaft IBD D-A-CH hofft, mit dem obigen Förderungs- und Forschungskonzept eine Lücke zwischen den nationalen Fachgesellschaften und den transnationalen Kongressen zu schließen.

SAVE THE DATE

Frankfurt am Main
IBD D-A-CH in discussion
20./21.Januar 2023

UNSERE STUDIEN

TARGET

Filgocolitis

Europe

Initiatoren

Die Arbeitsgruppe „Chronisch entzündliche Darmerkrankungen“ innerhalb der ÖGGH unterstützt die Forschung und strukturierte Patientenversorgung auf dem Gebiet der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Sie fördert österreichische Kooperationen auf diesem Gebiet und organisiert zur dieser Thematik Fortbildungsveranstaltungen. Im Rahmen internationaler Kongresse fungiert die Arbeitsgemeinschaft als nationale Vertretung bei Treffen mit Arbeitsgruppen anderer Länder.

Das IBDnet ist eine Schweizer Gruppe von Ärzten und Forschern auf dem Gebiet der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Ziele der Interessengruppen sind die Forschung und Erarbeitung von Standards für Diagnose, Therapie sowie spezifischerer Situationen für chronisch entzündliche Darmerkrankungen.

Das Kompetenznetz Darmerkrankungen ist ein Verbund von Wissenschaftlern, niedergelassenen Ärzten, Fachkliniken, universitären Instituten und der Wirtschaft. Gemeinsam konzentrieren sie sich darauf, das Wissen um chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannter zu machen, die Wege von Forschungserkenntnissen zu verkürzen und die Versorgung von CED-Patienten zu verbessern. Zur Etablierung von unabhängigen Studien sieht der Kompetenznetzvorstand in der Unterstützung der nationalen Studienplattform German IBD Study Group (GISG) ein vorrangiges Ziel. Seit 2008 werden in der GISG gemeinsam individuelle Studienideen ausgearbeitet und ausgeführt, um so die Forschung und Versorgung im Bereich CED nachhaltig zu unterstützen.

Exekutivkomitee

PD Dr. Alain Schoepfer

Tagungspräsident und Chairman

Centre hospitalier universitaire vaudois (CHUV) Lausanne, Schweiz

Prof. Dr. Gottfried Novacek

Mitglied im Exekutivkomitee

Medizinische Universität Wien Wien, Österreich

Prof. Dr. Stefan Schreiber

Mitglied im Exekutivkomitee

UKSH Campus Kiel Kiel, Deutschland

Lenkungsgremium

Prof. Dr. Bernd Bokemeyer, Vorstitzender Kompetenznetz Darmerkrankungen, Minden

Prof. Dr. Axel Dignaß, Agaplesion Markus Krankenhaus Frankfurt am Main

Prof. Dr. Britta Siegmund, Charité – Universitätsmedizin Berlin 

Prof. Dr. Christoph Högenauer, Medizinische Universität Graz 

Prof. Dr. Alexander Moschen, Medizinische Universität Innsbruck 

Prof. Dr. Walter Reinisch, Medizinische Universität Wien  

Prof. Dr. Gerhard Rogler, Universitätsspital Zürich

Prof. Dr. Frank Seibold, Spital Tiefenau, Gastroenterologie, Bern